In den Ausgaben 20 und 21 erschien der Bericht über den Bau unseres schmalen Bahnsteigs, der uns seitdem hin und wieder als Fotodiorama dient. Er wurde mit einigen typischen Attributen ausgestattet. Unverzichtbar für die Fahrgäste sind Sitzgelegenheiten. Dafür geeignete Sitzbänke sind zu bekommen; ich hatte aber eine ganz bestimmte Ausführung im Sinn, die es mindestens seit den frühen 1960er-Jahren gibt bzw. gab. Beim Vorbild scheint dieser Typ nirgends mehr im Programm zu sein. Auch die Suche nach Bildern förderte nur wenig zutage.
Der Aufbau dieser Bank ist simpel. Sie besteht lediglich aus zwei deckungsgleichen Beton-Fertigteilen und den daran montierten fünf Bohlen für Sitzfläche und Rückenlehne. Es kam vor allem darauf an, die typische Form der Betonteile wiederzugeben. Die Zeichnung, um diese aus MDF zu lasern, wurde von meine Frau erstellt.
Zurück zum eigentlichen Thema dieses Beitrags: In einer Kleinstserie wurden einige Muster in unterschiedlichen Zuständen und Farbgebungen angefertigt – genug, um etwas Abwechslung auf dem Bahnsteig zu haben. Der eigene Bedarf war damit gedeckt, die Zeichnung hätte, künftig wohl ungenutzt, im Archiv verschwinden können. Dann kam jedoch die Idee auf, aus der Bank eine Abo-Prämie zu machen. Dafür musste lediglich noch eine Zeichnung zum Lasern der fünf Bohlen angefertigt werden, da wir diese bis dahin noch von Hand zugeschnitten hatten. Die Abo-Prämie bestand dann aus je zwei dieser Bausätze.
Fortsetzung folgt





