Am Morgen nach der Sonderfahrt mit den beiden E36 ging es erneut zur Sektion Dampfnostalgie Karlsruhe der Ulmer Eisenbahnfreunde. Hier standen weitere Vermessungen an den Wagen an, die am Vortag nicht mehr abgeschlossen werden konnten. An dieser Stelle möchte ich die freundliche Aufnahme und Hilfsbereitschaft aller Mitwirkenden des Vereins hervorheben. Nachdem an diesem Sonntag das Planpersonal eine Fahrt ins Murgtal bestritt, war ein weiterer freiwilliger Helfer vor Ort, der die Tourteilnehmer mit Rat und Tat unterstützte und an diesem erneut heißen Tag mit Getränken versorgte.
Nach den beiden Tagen in Ettlingen ging es weiter ins Nachbarland Österreich. Die 600 Kilometer in die Steiermark konnten ohne verkehrliche Probleme absolviert werden, wegen der vorherigen Vermessungsarbeiten verlagerte sich die Ankunft jedoch in die Nacht hinein.
Am Folgetag wurde nach wenigen Kilometern das nächste Etappenziel erreicht – den Verein Erzbergbahn im steirischen Vordernberg, wo wir herzlich in Empfang genommen wurden. Bereits bei der letzten Tour wurde diese Location besucht, nun sollten jedoch noch weitere Vermessungsarbeiten an der stärksten Zahnrad-Dampflok, der 297.4, durchgeführt werden. Nach einer kurzen Fahrt mit einem Turmtriebwagen war es dann soweit. Zudem konnte das Archiv des Vereins erfolgreich nach Zeichnungssätzen durchsucht werden.
Ein weiteres Highlight des Tages war die Fahrt mit der BM100-Draisine des Vereins über die wahrlich beeindruckende Strecke ab Vordernberg Markt über Präbichl zum Bahnhof Erzberg. Dort konnte in einem ausgedienten Postwaggon der ÖBB die Geschichte des Erzbergs und dessen Bahnanbindung an mehreren Schautafeln nachverfolgt werden. Für die chinesische Delegation war das kleine Stellwerk neben dem Bahnhof etwas ganz besonderes, durften sie doch ferngestellte und im weiteren Verlauf auch handgestellte Weichen bedienen.
Nach diesem ereignisreichen Tag und gutem, landestypische Essen in einem nahen Gasthof, ging es auch schon gleich weiter. Der Weg führte uns zu Gesprächen nach Landshut, wo wir erst weit nach Mitternacht eintrafen.
Mehr von der Tour gibt es in weiteren Beiträgen. Freut Euch schon darauf!
Wer selbst gerne ein Bahnfahrt zum Erzberg, ggf. in Kombination mit einer Hauly-Tour (umgebauter Caterpillar Schwerlastkipper) erleben oder/und den Verein Erzbergbahn auch unterstützen möchte, kann sich unter folgendem Link informieren: https://www.erzbergbahn.at
Nu volgen nog enkele foto's van de belevenissen van deze etappe. Veel plezier ermee!















