Angekommen im schönen sächsischen Leipzig trafen wir auf den österreichischen Soundexperten Christian Leopoldseder. In der Szene ist er durch den Namen seines Unternehmens gut bekannt: LeoSoundLab. Nach einem anregenden Abend mit vielen Fachgesprächen fuhren die wir gemeinsam mit „Leo“ nach Leipzig-Espenhain, um die dort angesiedelte Werkbahn mit angeschlossener Werkstätte der Pressnitztalbahn zu besuchen. Hier machten die Tourteilnehmer aus Asien bereits im vergangenen Jahr Halt.
Nach einem freundlichen Empfang vor Ort durch den Werkstattleiter ging es daran, verschiedene Varianten der V100 der ehemaligen Deutschen Reichsbahn zu vermessen. Während dessen konnte Leo sich Zeit nehmen, die Sounds verschiedener Motoren aufzunehmen, die in den Fahrzeugen verbaut sind. Etwa vom Typ 12 KVD 18/21 oder den neuen Caterpillar-Motoren. Ein wahrlich beeindruckendes, akustisches Schauspiel, wenn die Lokomotiven mit simulierter Vollast fahren. Jedoch wurden nicht alleine die Geräusche der Dieselmotoren aufgenommen, denn auch die vielen Nebenantriebe, wie Luftverdichter, Anlasslichtmaschinen, Turbolader und vieles mehr tragen ihren Teil zu einem plausiblen Klangbild bei.
So verging der Tag in Espenhain wie im Fluge und wir mussten den PRESS-Standort bereits am frühen Abend wieder verlassen. Unser Weg führte zurück in die Stadt, wo wir uns für die letzte Etappe der Reise vorbereiteten, die noch am gleichen Tag stattfinden sollte – ein Besuch bei der Interessengemeinschaft Spur 1 im sachsen-anhaltinischen Naumburg. Mehr dazu gibt es im letzten Teil. Freut Euch schon darauf.
Wer mehr über die Pressnitztalbahn wissen möchte, kann sich auf deren Webseite informieren: https://www.pressnitztalbahn.com
Nun noch einige Fotos von den Erlebnissen dieser Etappe. Viel Freude damit!










