Teil 5: Wenn das Modell „fertig“ ist
Ich hatte das Privileg, Tom Steiner und Michiel Stolp auf Teilen ihrer Reise zur Abnahme der von BMB/Bee’s Modellbahn und Kiss Modellbahnen Deutschland gemeinsam angebotenen Baureihe 03.10 zu begleiten. Diese Gelegenheit bot mir einen wertvollen Einblick in die Werkstätten verschiedener Hersteller und deren Produktionsprozesse, was mir sonst nicht möglich gewesen wäre. Hierfür bin ich sehr dankbar, auch im Namen unserer Leser.
Die Abnahme ist ein sensibler Moment und mit viel Aufwand verbunden. Hier entscheidet sich, ob monatelange Arbeit den Erwartungen entspricht – oder ob nachgebessert werden muss. Sie zeigt sehr deutlich, wie Verantwortung zwischen Auftraggeber und Produzenten verteilt ist und wie Kommunikation funktioniert, wenn Details nicht passen.
Bei der Entdeckung von Mängeln im Rahmen der sensiblen Fahrzeugprüfungen legen Hersteller großen Wert darauf, dass die Produzenten die Nachbesserungen direkt vor Ort durchführen. Wäre dies nicht sorgfältig organisiert, müssten Kunden entweder mit Qualitätsmängeln leben oder den Hersteller für kostspielige Nachbesserungen aufkommen lassen. Eine Rücksendung der Fahrzeuge zum Produzenten wäre aufgrund der doppelten Versand- und Zollkosten schlichtweg unrentabel und für keinen Hersteller tragbar.
Diese seltene Gelegenheit, den Prozess nicht nur aus Berichten, sondern unmittelbar zu erleben, ist für uns alle einzigartig.
Nun noch einige Impressionen der Besprechungen von Modellen sowie der Endabnahme der Baureihe 03.10. Ich wünsche viel Freude damit.




Auch abseits der Endabnahme liefen Besprechungen zu weiteren Projekten.



